Freitag, 21. August 2015

M33 - Muster






Muster. Oh, wie schön ist diese Illustration, die ich Euch nicht vorenthalten wollte, obwohl ich nicht recht weiß, ob ich viel zu sagen vermag dazu. Außer geflammt, gemasert und marmoriert wäre wohl alles auch für Anziehsachen geeignet. Aber ich hatte nie etwas Geflecktes, Gezickzacktes und ganz bestimmt auch nichts Gebatiktes. Für jemanden, der in den 70ern und 80ern großgeworden ist, war es gar nicht so einfach, den Batikern zu entgehen. Das Leben war sozusagen ein Slalom um gebatikte Tücher, Hemden, Hosen, Mützen (!) herum. Anfang der 80er trugen auch viele Jungs meines Alters gebatikte und ungebatikte riesige Halstücher. No go. Wenn du ein Cowboy sein willst, der wilde Pferde zureitet und die Frauen mit Kraft und Verwegenheit beeindruckt, dann trägst du keine gebatikten Tücher. Ich finde es auch interessant, dass das einzige Muster, das nicht nach der Anschauung benannt ist, schottisch ist. Unregelmäßig-regelmäßige Längs- und Querstreifen müßte man dazu sagen, nicht? - Zu Karos ließ ich mich kürzlich von einigen Frauen beraten, die ich getrennt voneinander befragte, wie denn Karos und Joachim so zusammengingen. Brigitte riet mir zu großen Karos, denn das würde so frisch aussehen. Alexandra, dazu befragt, meinte, kurzärmelige Hemden mit großen Karos, das wäre bei einem Mann das Allerletzte. In ihren Augen sei der Kerl damit SOFORT erledigt, wie sie mit dem ihr eigenen Nachdruck verfügte. Silvia überlegte kurz und kam zu dem Schluß, dass kleine Karos für mich ideal seien. Ariane fand kleine Karos „viel zu angepaßt“ für mich. Außerdem sei doch kein kleiner Junge mehr. Ok. Danke, liebe Frauen. Ihr habt mir voll geholfen! – Was hier nicht illustriert ist, das ist die Abwesenheit von Muster. Dafür gibt es ja den schönen Namen „uni“, ausgesprochn üni.

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